18 10 16 Jugendherberge1

Diesmal ohne Peter starteten 26 Vereinsmitglieder nach Daun. Mit Zug und Bus ging es mehrere Stunden runter in die Eifel. Am späten Nachmittag traf die Mannschaft nach einem kleinen Fußmarsch in der, wie immer auf einem Berg liegenden Jugendherberge ein. Nach Zimmerverteilung, -bezug und Abendessen traf man sich zum Lagerfeuer und Stockbrotbacken an der Grillhütte. Von da aus startete die Mannschaft ohne Peter zur Nachtwanderung, auf der gruselige Dinge passierten....

Am nächsten Morgen, an dem die nächtlichen Erlebnisse mehr oder weniger verarbeitet waren, wurde zum Wachwerden Fußball, Tischtennisrundlauf und Völkerball ohne Peter gespielt. Nach dem Mittagessen ging es in vier Gruppen zur Stadtrallye runter in die Stadt Daun. Noch rechtzeitig zum Abendessen stolperte die letzte, ehrgeizigste und dann doch erste Gruppe ohne Peter in die Jugendherberge. Nach dem Abendessen fand die Jugendherbergs-Rallye oder das "Sarah sitzt"-Spiel statt. In Gruppen mussten an unterschiedlichen Stationen Aufgaben von Geschlicklichkeit, Allgemeinwissen, Sport bis Judo erfüllt werden.

Montag wurde ohne Peter nach dem Frühstück das Spion- und Agentenspiel mit Jungen gegen Mädchen im Wäldchen gespielt. Taktisch, schnell und überlegen siegten natürlich die Besseren :-) Stürze, Kratzer und plöztlich einsetzende Demenz bei den Kindern, hielt sie nicht ab, sich mit vollem Körpereinsatz ins Spiel zu stürzen. Endlich gab es zwei Stunden später wieder Mittagessen, so dass schon zügig danach im halbstündigen Takt drei Mannschaften zur Schnitzeljagd aufbrechen konnten. Nach vielen gelaufenen Irrwegen und Erkundungen der gesamten Eifel, traf auch die letzte Mannschaft schon knapp 5,5 Stunden später an der Sommerrodelbahn ein. Hier hatten die Kinder und Erwachsenen solange Spaß, bis es dann wieder an den Rückweg ging. Nach einem im Verhältnis sehr entspannten Heimweg von nur 1,5 Stunden gab es dann vor dem Aktivity-Spiel natürlich noch Abendessen ohne Peter. Mit Händen, Füßen, Worten und Stiften wurden Begriffe wie Wurst und Motorroller eindeutig erklärt...

Der Morgen startete endlich wieder mit Essen, danach mussten die Zimmer wieder in den Ursprungszustand gesetzt und die Sachen in die richtigen Koffer gedrückt werden. Gegen 9.30 Uhr war auch das erledigt und mit dem "Capture the flag"-Spiel endete der Spielmarathon. Zum Abschluss gab es noch Schnitzel, Kartoffelecken, Salat und Nachtisch ohne Peter, bevor sich die Mannschaft um 12.30 Uhr auf den Weg nach Hause machte. Schon bereits um 18.44 Uhr wurden die Kinder wieder munter von ihren Eltern am Kempener Bahnhof entgegen genommen.

Ein toll organisiertes Judoka-Wochenende geht zu Lasten der Schlubat-Sippe, allen voran Rosalie mit professioneller Unterstützung von Sarah!

Text, Foto: Anja Schrey Datum: 13-16.10.2018

 

   
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